Forschungsbasierte Information

Wie Social Media unsere Geldentscheidungen formt

Was passiert in unserem Kopf, wenn wir durch Instagram und TikTok scrollen? Guhafu beleuchtet die psychologischen Mechanismen hinter Influencer-Marketing, sozialem Vergleich und Impulskäufen. Alles auf Basis veröffentlichter Studien.

Person scrollt auf dem Smartphone durch Social Media Feed
Vergleichsverhalten
Kognitive Muster

Von der Studie zur verständlichen Erkenntnis

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind oft schwer zugänglich. Guhafu bereitet sie auf, ohne sie zu vereinfachen.

01

Studien sichten

Wir lesen peer-reviewte Forschungsarbeiten aus Verhaltensökonomie, Sozialpsychologie und Kommunikationswissenschaft. Keine Pressemitteilungen, keine Hochglanzstudien von Marketingagenturen.

02

Journalistisch aufbereiten

Die Erkenntnisse werden in klare, lesbare Sprache übersetzt. Wir benennen Einschränkungen der Studien, nennen Stichprobengrößen und erläutern, was die Befunde bedeuten und was nicht.

03

Kontext herstellen

Einzelne Studien erzählen selten die ganze Geschichte. Wir setzen Befunde in Bezug zueinander und zeigen, wo die Forschung übereinstimmt, wo sie sich widerspricht und wo noch Fragen offen sind.

Was wir untersuchen

Person betrachtet nachdenklich ihr Smartphone mit Social Media Inhalten
Sozialer Vergleich

Der Lifestyle-Vergleich und seine Folgen

Studien aus der Sozialpsychologie belegen, dass Aufwärtsvergleiche mit idealisierten Lebensstilen Unzufriedenheit erzeugen, auch wenn man diesen Mechanismus kennt.

Mehr erfahren
Smartphone mit kuratiertem Social Media Feed auf einem Holztisch
Feed-Gestaltung

Den eigenen Feed bewusst formen

Was sagt die Forschung darüber, wie die Zusammensetzung des eigenen Feeds das Konsumverhalten beeinflusst? Welche Mechanismen stecken hinter Algorithmen und Kaufimpulsen?

Mehr erfahren
Forschungsunterlagen und Grafiken zu Konsumpsychologie auf einem Schreibtisch
Verhaltensforschung

Neid, Status und Ausgabeverhalten

Verhaltensökonomen haben untersucht, wie Neidgefühle, die durch Statusvergleiche auf Social Media entstehen, Kaufentscheidungen verändern. Die Befunde sind differenzierter als populäre Erklärungen vermuten lassen.

Mehr erfahren
Parasoziale Bindungen an Content-Creators aktivieren ähnliche neuronale Belohnungspfade wie reale soziale Verbindungen. Das erklärt, warum Kaufempfehlungen aus dem Feed sich so persönlich anfühlen.
Aus der Forschungsliteratur zur parasozialen Interaktion, zusammengefasst von Guhafu

Neu auf Guhafu

Diagramm zeigt Zusammenhang zwischen Social Media Nutzung und Kaufimpulsen
Analyse

Die Kaufschwelle und wie sie sich verschiebt

Wiederholte Exposition gegenüber Produktempfehlungen in sozialen Netzwerken verändert laut mehreren Studien die Wahrnehmung von Preisen und Notwendigkeit. Wie dieser Effekt in der Forschung gemessen wird und was die Befunde bedeuten.

Vollständigen Artikel lesen
Essay

Warum rationales Wissen den Vergleichseffekt nicht aufhebt

Man weiß, dass Instagram-Bilder bearbeitet sind. Man weiß, dass Influencer bezahlt werden. Trotzdem erzeugen sie Begehrlichkeit. Forschung zur kognitiven Dissonanz erklärt dieses Paradox.

Lesen
Studienbericht

Algorithmen und Konsumverhalten: Was die Plattformen wissen

Interne Dokumente und veröffentlichte Forschung geben Einblick, wie Empfehlungsalgorithmen auf Kaufabsichten ausgerichtet werden.

Lesen
Bücherliste

Hintergrundlektüre zum Thema

Guhafu hat Bücher zusammengestellt, die die wissenschaftliche Grundlage für viele der hier behandelten Themen liefern. Keine Affiliate-Links, keine Werbung.

Zur Bücherliste